Ameisen-Invasion am Vogelhaus? Mit diesem einfachen Architektur-Trick schützt du das Futter
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Sobald die Sonne im Mai und Juni den Garten richtig aufwärmt, erwacht das Leben in allen Ecken. Doch leider nicht nur das der Vögel. Ein sehr vertrautes, sommerliches Ärgernis an der Futterstelle sind Ameisen.
Du hast das Vogelhaus gerade frisch mit hochwertigen Sonnenblumenkernen, fettreichen Energieblöcken oder getrockneten Mehlwürmern gefüllt – und schon wenige Stunden später zieht sich eine dichte, schwarze Ameisenstraße den Holzpfahl hinauf. Das Futter wimmelt vor Krabbeltieren, und du fragst dich: Was nun?
Warum Ameisen am Futterplatz ein echtes Problem sind Man könnte meinen, dass Vögel die Ameisen einfach gleich mitfressen. Bei Spechten mag das zutreffen, aber die meisten unserer klassischen Gartenvögel wie Meisen, Finken oder Spatzen machen einen riesigen Bogen um ein Ameisen-Buffet. Der Grund ist simpel: Ameisen sondern bei Gefahr Ameisensäure ab. Diese Säure schmeckt für die Vögel extrem unangenehm und beißend. Das teure Vogelfutter wird für sie ungenießbar und bleibt im Futterhaus liegen, wo es schließlich verdirbt oder noch mehr Ungeziefer anlockt.
Tödliche Fehler bei der Ameisenbekämpfung Der Frust ist groß, und viele greifen in der Not zu den falschen Mitteln:
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Chemie & Insektenspray: Ein absolutes Tabu! Wer Ameisenköder oder Sprays in der Nähe des Vogelhauses einsetzt, vergiftet unweigerlich auch die Vögel. Schon winzige Mengen dieser Toxine sind für Meisen tödlich.
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Klebefallen & Leimringe: Was am Obstbaum gegen Frostspanner hilft, ist am Futterhaus lebensgefährlich. Vögel können mit ihren feinen Krallen oder Federn an den Klebebändern hängen bleiben und sich schwer verletzen.
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Wassergräben: Manche bauen kleine "Burggräben" um den Standfuß. Das funktioniert zwar kurzzeitig, aber im Sommer trocknen diese flachen Schalen extrem schnell aus. Zudem ertrinken darin oft nützliche Insekten wie Marienkäfer oder Wildbienen.
Die saubere Lösung: Ein Wechsel der Architektur Du musst die Ameisen nicht bekämpfen, du musst sie nur austricksen! Das gelingt am besten, indem du von einem stehenden Holzhaus auf eine freihängende Futtersäule umsteigst.
Ameisen sind zwar hervorragende Kletterer, aber sie orientieren sich an breiten, rauen Oberflächen wie Baumstämmen oder Holzpfählen. Wenn du eine Futtersäule aus unserem Shop (z. B. aus glattem Polycarbonat) an einem sehr dünnen, langen Draht oder einem speziellen, glatten Metallhaken frei in einen Baum hängst, machst du es den Insekten extrem schwer.
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Der Weg über den feinen Draht nach unten ist für Ameisen hochgradig unattraktiv und schwer zu navigieren.
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Die glatten Wände der Säule bieten keinen Halt.
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Achte darauf, dass die Säule frei pendelt und nicht an Blätter oder Äste stößt, die die Ameisen als "Brücke" nutzen könnten.
Zusatzvorteil der Futtersäule im Sommer Die Futtersäulen, die du bei VogelfutterOnline findest, lösen im Sommer gleich noch ein zweites Problem: Sie schützen das Futter vor plötzlichen Sommergewittern. Während offene Schalen volllaufen und das Futter schimmelt, bleibt es im geschlossenen Röhrensystem der Säule immer trocken, hygienisch und rieselfähig.
Mach Schluss mit dem Frust und überlasse das Futter wieder denen, für die es gedacht ist. Stöbere in unserer Kategorie für Futterspender & Säulen und hänge dein Buffet in diesem Sommer einfach eine Etage höher!