Die zweite Brut startet: Warum Amsel und Meise jetzt einen echten Energie-Boost brauchen
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Der Mai neigt sich dem Ende zu, die Tage werden heißer und in vielen Gärten kehrt scheinbar etwas Ruhe ein. Die erste Generation kleiner Kohlmeisen, Amseln und Rotkehlchen hat das Nest erfolgreich verlassen und erkundet nun selbstständig die Welt. Viele Vogelfreunde lehnen sich jetzt entspannt zurück und reduzieren die Fütterung.
Doch das ist ein fataler Fehler! Für die meisten unserer Gartenvögel ist die Brutsaison jetzt noch lange nicht vorbei. Im Gegenteil: Die anstrengende zweite Brut beginnt. Und die Elternvögel stehen dabei kurz vor dem körperlichen Burnout.
Hochleistungssport im Vogelgarten Um die erste Brut großzuziehen, haben die Altvögel bereits unglaubliche Kraftreserven verbraucht. Sie haben wochenlang ihr Revier gegen Rivalen verteidigt, mühevoll Nester gebaut und bei oft nasskaltem Aprilwetter ununterbrochen nach Futter für die Küken gesucht – oft mit hunderten Flügen am Tag. Nun müssen sie diesen extremen Kraftakt wiederholen. Aber die Bedingungen sind härter geworden: Es ist wärmer, der Boden wird trockener (was es schwer macht, Regenwürmer zu finden), und das natürliche Insektenangebot ist in vielen Regionen leider drastisch zurückgegangen.
Der hartnäckige Mythos: "Kein Fettfutter im Sommer" Früher hieß es strikt: Meisenknödel und Fettfutter gehören nur in den eisigen Winter, um den Vögeln das „Heizen“ zu ermöglichen. Heute wissen Ornithologen, dass diese Regel überholt ist. Fett ist nicht nur ein Brennstoff gegen Kälte, sondern vor allem schnell verfügbare Flug-Energie. Wenn ein völlig erschöpfter Altvogel an deine Futterstelle kommt, braucht er genau diesen hochkalorischen Raketentreibstoff, um überhaupt die Kraft für weitere Suchflüge aufbringen zu können.
Die clevere Strategie der Vogeleltern Wenn du jetzt energiereiches Fettfutter anbietest, hilfst du der ganzen Familie durch eine biologisch geniale Arbeitsteilung:
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Der Altvogel landet an deiner Futterstelle und frisst sich am Fettfutter schnell und mühelos selbst satt.
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Dadurch spart er enorm viel Zeit und Energie bei der eigenen Nahrungssuche.
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Diese gesparte Zeit und die gewonnene Kraft nutzt er nun, um intensiv nach Raupen, Spinnen und Insekten zu suchen.
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Diese frisch gefangenen, proteinreichen Insekten verfüttert er dann zu 100 % an seine Küken (die tierisches Eiweiß für das Wachstum brauchen und Fett noch gar nicht gut verdauen können).
Du fütterst also die Eltern, damit diese ihre Kinder füttern können!
Worauf du beim Sommer-Kauf unbedingt achten musst Bitte hänge jetzt keine billigen Winter-Meisenknödel aus dem Supermarkt auf! Diese bestehen oft aus weichen Fetten, die in der Junisonne schnell schmelzen, ranzig werden oder den Vögeln das Gefieder verkleben.
Setze stattdessen auf hochwertige, hitzestabile Alternativen aus unserem Shop bei VogelfutterOnline:
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Ganzjahresknödel: Diese speziellen Mischungen sind fester gebunden und tropfen nicht. Biete sie am besten ohne Plastiknetz in speziellen Gitter-Türmen an.
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NABU Energieblöcke: Diese kompakten Fettblöcke (besonders die Variante mit Insekten) sind der absolute Bestseller. Sie liefern maximale Kalorien auf kleinstem Raum und bleiben in den passenden Blockhaltern formstabil.
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Der richtige Standort: Hänge fettreiches Futter im Sommer grundsätzlich immer an einen schattigen Platz (z. B. unter das Blätterdach eines großen Baumes) und niemals in die pralle Südsoune.
Die Vogeleltern leisten gerade Übermenschliches. Unterstütze sie in dieser harten Phase mit dem richtigen Energie-Boost – sie werden es dir mit einer gesunden zweiten Generation danken!