Nicht jeder Vogel mag es dunkel: Warum Rotkehlchen Halbhöhlen brauchen
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Wer an Nistkästen denkt, hat meist das klassische Modell mit dem runden Einflugloch vor Augen. Darin fühlen sich Höhlenbrüter wie Meisen und Kleiber wohl. Doch es gibt eine ganze Gruppe von Vögeln, die vor diesem dunklen "Loch" zurückschrecken und niemals einziehen würden.
Das sind die sogenannten Nischenbrüter. Zu ihnen gehören unsere Lieblinge wie das Rotkehlchen, der Hausrotschwanz, die Bachstelze und der Zaunkönig (obwohl dieser oft eigene Kugeln baut).
Was ist anders bei der Halbhöhle? Schau dir unser Modell Schwegler 2H an. Es hat kein Loch, sondern eine große, offene Vorderwand.
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Licht: Diese Vögel brüten in der Natur in Felsspalten, Mauernischen oder im Wurzelwerk. Sie brauchen Helligkeit und den freien Blick nach draußen, um Feinde frühzeitig zu sehen.
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Raum: In einer dunklen Höhle fühlen sie sich eingesperrt. Die Halbhöhle bietet ihnen den geschützten "Unterstand", den sie suchen.
Der richtige Standort ist entscheidend! Da die Halbhöhle vorne offen ist, sind die Eier und Jungen leichter für Räuber (Elstern, Eichelhäher, Katzen) zu erreichen als im geschlossenen Kasten. Deshalb gilt:
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Verstecken: Hänge die Halbhöhle niemals frei an einen Baumstamm! Sie muss gut versteckt sein.
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Im "Grünen": Der perfekte Platz ist tief im Inneren einer dichten Hecke, an einer von Efeu bewachsenen Hauswand oder gut geschützt unter einem breiten Dachvorsprung.
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Katzen-Sicher: Achte penibel darauf, dass keine Katze an der Stelle hochklettern kann.
Wenn du diesen Kasten richtig platzierst, wirst du bald das charakteristische "Knicksen" des Rotkehlchens direkt am Haus beobachten können!