Nistkasten reinigen: Die letzte Chance vor der Brutzeit (Anleitung)
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Die Tage werden länger, die ersten Meisen inspizieren schon lautstark potenzielle Wohnungen. Viele Gartenbesitzer fragen uns jetzt besorgt: "Darf ich meine Nistkästen jetzt noch reinigen oder störe ich schon?"
Die Antwort ist: Ja, aber bitte sofort! Der Februar ist der "Last Minute"-Zeitraum für den Frühjahrsputz. Hier ist, worauf du unbedingt achten musst, um keine Tiere zu gefährden.
1. Die "Anklopf-Regel" Bevor du einen Kasten öffnest, klopfe vorsichtig an. Warum? Oft nutzen Siebenschläfer, Haselmäuse oder sogar Schmetterlinge (wie das Tagpfauenauge) die Kästen als Winterschlaf-Quartier. Wenn du sie jetzt weckst, verbrauchen sie lebenswichtige Energie. Hörst du ein Rascheln? Dann lass den Kasten zu und verschiebe die Reinigung auf den Spätsommer.
2. Warum Putzen wichtig ist In alten Nestern überwintern Vogelflöhe, Milben und Lausfliegen. Wenn die neuen Küken schlüpfen, würden diese Parasiten sofort über sie herfallen und sie schwächen. Ein "sauberes Bett" erhöht die Überlebenschance der Brut massiv!
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So geht's: Altes Nest raus (Handschuhe tragen!), Kasten gut ausfegen. Kein Wasser oder Chemie nötig!
3. Neue Kästen jetzt aufhängen Zugvögel wie der Gartenrotschwanz oder der Trauerschnäpper kommen erst im April zurück. Für sie ist es jetzt der perfekte Zeitpunkt, neue Kästen (z.B. Halbhöhlen) aufzuhängen.
Nutze das nächste trockene Wochenende – die Vögel warten schon!