Protein-Power im Januar: Warum Vögel jetzt mehr als nur Fett brauchen

Protein-Power im Januar: Warum Vögel jetzt mehr als nur Fett brauchen

Wenn die Temperaturen im Januar dauerhaft unter den Gefrierpunkt sinken, läuft der Stoffwechsel unserer Gartenbewohner auf Hochtouren. Viele Vogelfreunde greifen jetzt zu klassischen Meisenknödeln und reinem Fettfutter. Das ist wichtig, aber nicht alles!

Der vergessene Baustoff: Eiweiß Während Fett als „Brennstoff“ dient, um die Körpertemperatur zu halten, benötigen Vögel wie Rotkehlchen, Zaunkönig und Meisen auch im tiefsten Winter Proteine. In der Natur finden sie diese normalerweise in Form von Insekten, Larven oder Spinnen, die unter Baumrinden oder im Bodenlaub schlummern. Doch bei gefrorenem Boden und geschlossener Schneedecke bleibt diese Proteinquelle unerreichbar.

So unterstützt du richtig:

  1. Getrocknete Insekten: Mische Mehlwürmer oder Hermetia-Larven unter das Streufutter. Sie sind wahre Energiebomben.

  2. Weichfutter-Spezialisten: Besonders Amseln und Rotkehlchen freuen sich über proteinreiche Mischungen, die nicht nur aus harten Kernen bestehen.

  3. Abwechslung am Boden: Streue proteinreiches Futter auch an geschützte Stellen am Boden, da nicht alle Protein-Fresser gerne an hängenden Silos fressen.

Indem du jetzt Proteine zufütterst, bereitest du deine Gartenbesucher optimal auf die kommende Brutsaison vor, die für manche Arten schon in wenigen Wochen mit der Revierbesetzung beginnt.

Auszug

Fett hält warm, aber Protein erhält die Kraft. Erfahre, warum getrocknete Insekten im Januar der entscheidende Faktor an deiner Futterstation sind und wie du Rotkehlchen und Co. jetzt richtig unterstützt.

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