Sanfte Riesen: Warum Hornissen im Garten ein echter Glücksfall sind
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„Hilfe, eine Hornisse!“ – Bei vielen Menschen lösen die großen Insekten Panik aus. Das Sprichwort „Sieben Stiche töten ein Pferd, drei einen Menschen“ hält sich hartnäckig. Dabei ist das völliger Unsinn! Das Gift der Hornisse ist sogar schwächer als das von Bienen oder Wespen.
Noch wichtiger: Hornissen sind die besten Verbündeten, die du dir im Hochsommer wünschen kannst.
Die fliegende Wespen-Polizei Hast du im August oft Probleme mit aufdringlichen Wespen am Pflaumenkuchen? Wenn du ein Hornissennest in der Nähe hast, erledigt sich das von selbst. Hornissen fressen nämlich für ihr Leben gern andere Insekten – und dazu gehören vor allem die nervigen „Kuchenwespen“, Fliegen und Mücken. Ein großes Hornissenvolk fängt pro Tag bis zu 500 Gramm Insekten! An den menschlichen Kaffeetisch gehen Hornissen hingegen nie, sie interessieren sich nicht für unsere Süßspeisen.
Wohnungsnot bei den Riesen Hornissen stehen in Deutschland unter strengem Naturschutz. Sie bauen ihre Nester in hohlen Baumstämmen. Da es diese in unseren aufgeräumten Wäldern kaum noch gibt, weichen sie oft auf unpassende Orte wie Rollladenkästen aus.
So kannst du helfen: Der Hornissenkasten Du kannst die sanften Riesen gezielt ansiedeln (und fern vom Haus halten), indem du einen speziellen Hornissenkasten (z. B. von Schwegler) aufhängst.
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Der Unterschied: Ein Hornissenkasten ist riesig! Er hat viel mehr Volumen als ein Vogelkasten, damit das Volk Platz für seine großen Waben hat.
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Der Standort: Hänge den Kasten ruhig abseits in einen Baum oder an einen Schuppen (mindestens 4 Meter hoch). So können die Tiere ungestört ein- und ausfliegen, und du hast auf der Terrasse garantiert deine Ruhe vor Wespen.
Trau dich und gib diesen faszinierenden und völlig friedlichen Tieren ein Zuhause!