Zilpzalp oder Meise? So erkennst du die häufigsten Vogelstimmen im Garten

Zilpzalp oder Meise? So erkennst du die häufigsten Vogelstimmen im Garten

Das Schönste am Frühling? Definitiv das morgendliche Vogelkonzert! Sobald die Sonne aufgeht, singen, trällern und schimpfen unsere Gartenvögel um die Wette. Sie markieren damit ihr Revier und locken Partner an.

Aber weißt du eigentlich, wer da gerade auf deinem Apfelbaum singt? Vogelstimmen zu erkennen ist gar nicht so schwer und macht riesigen Spaß (besonders mit Kindern!). Hier sind drei markante Sänger, die jeder sofort erkennen kann.

1. Die Kohlmeise: Die „Fahrradpumpe“ Die Kohlmeise hat ein riesiges Repertoire, aber ihr Frühlingslied Nummer 1 ist unverwechselbar. Es klingt wie eine alte, quietschende Fahrradpumpe oder eine Säge: So klingt es: „Zi-zi-bä, Zi-zi-bä, Zi-zi-bä!“ (hell und metallisch).

2. Der Zilpzalp: Der Namenssager Dieser kleine, grünliche Vogel ist im Geäst schwer zu sehen, aber extrem leicht zu hören, denn er ruft einfach stundenlang seinen eigenen Namen. So klingt es: „Zilp-zalp-zelp-zilp-zalp...“ – ein unermüdlicher, monotoner Rhythmus.

3. Die Ringeltaube: Die beruhigende Eule Oft hält man sie für eine Eule, dabei sitzt da nur eine dicke Ringeltaube im Baum. Ihr Ruf ist ein tiefes, hohles Gurren mit einem ganz bestimmten Rhythmus (5 Silben). So klingt es: „Ruh-ruuuuh-ruh ... ruh-ruh“ (oft mit der Eselsbrücke „Ich tuuh der Kuh ... nix bö-ses“ beschrieben).

Der Profi-Tipp: Nutze dein Smartphone Wenn du ein ganzes Konzert im Garten hast und nicht mehr durchblickst, hol dir Hilfe! Es gibt fantastische, kostenlose Apps wie „Merlin Bird ID“ (von der Cornell University) oder die „NABU Vogelwelt“. Du drückst einfach auf Aufnahme, und die App zeigt dir in Echtzeit an, welcher Vogel gerade singt – wie Shazam für die Natur!

Geh morgen früh mal mit einem Kaffee raus und hör genau hin. Wer wohnt in deinem Garten?

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