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Schwegler Schleiereulenkasten Nr. 23

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Beschreibung

Schwegler Schleiereulenkasten Nr. 23 kaufen - aus wasserfesten, formaldehydfrei verleimten Spanplatten.

 

Schleiereulen sind extreme Kulturfolger, welche immer in direkter menschlicher Nähe leben und brüten. Nicht nur der Turmfalke, sondern auch die Schleiereule sind wichtige natürliche Feinde von Feld- und Schermäusen sowie von Ratten. Der Schleiereulenkasten ist ausschließlich zu Anbringung im Gebäudeinnern konzipiert, wodurch eine sehr gute Annahme erfolgt.

Schwegler Schleiereulenkasten Nr. 23

Schwegler Schleiereulenkasten Nr. 23 kaufen - aus wasserfesten, formaldehydfrei verleimten Spanplatten.
Material: Aus wasserfesten, formaldehydfrei verleimten Spanplatten.
Einstreu: Schnellere Ansiedlung durch Ausbringung von Rindenmulch und groben Hobelspänen als Grundlage.
Aufhängeplatz: Da der Brutkasten nicht im direkten Außenbereich anzubringen ist, soll er an Gebäude-Innenseiten angedübelt werden. Rückseitig hat er eine große Kontroll- und Reinigungsklappe. Nur vor der Fluglochweite muss nach außen ein „Einschlupf in der Fassade“ freigehalten werden. An jeder Art von Gebäuden wie Scheunen, Industriebauten, Kirchtürmen etc. geeignet.
Bewohner: Schleiereule, Turmfalke.
Aufhängehöhe: Mindestens 6 bis 8 m.
Außenmaße: B 100 x H 50 x T 50 cm.
Fluglochweite: 14 x 19 cm.
Gewicht: ca. 26 kg.
Keywords: Schwegler Schleierulenkasten, Schleiereule


 

Name und Verwandtschaft
Die Schleiereule (Tyto alba) besitzt aufgrund zahlreicher morphologischer Besonderheiten eine systematische Sonderstellung: Sie wird als eigene Familie der Schleiereulen (Tytonidae) den übrigen Eulen gegenüber gestellt.

Kennzeichen
Äußerlich lässt sich die Schleiereule bereits durch ihren herzförmigen, weißen Gesichtsschleier von allen übrigen Eulen gut unterscheiden. Auch ihre Federn und Zehen sind verschieden. Ohrfedern fehlen, die Augen sind relativ klein und schwarz, die Gefiederunterseite weiß bis gelbbraun und ungefleckt.

Lautäußerungen
Am auffälligsten ist der kreischende, lang gezogene Revierruf des Männchens. Zur Warnung ruft die Schleiereule hastig kraich-kraich, in Abwehrsituationen ist Fauchen und Schnabelknappen zu hören.

 

Nahrung
Schleiereule erbeuten hauptsächlich Kleinsäuger wie Feld- und Spitzmäuse, seltener Vögel und vereinzelt Amphibien, Reptilien und Großinsekten. Unverdauliche Nahrungsbestandteile (Knochen, Haare) werden in Form von so genannten Gewöllen ausgewürgt.

Lebensraum
Die Kombination von geeigneten Brutplätzen und günstigem Jagdgebiet ist für die Auswahl eines passenden Lebensraums ausschlaggebend. Einzeln stehende, exponierte Gebäude (z.B. Kirchtürme und Scheunen) werden als Brutplatz bevorzugt. Zur Jagd sucht die Schleiereule offenes Gelände auf, wie beispielsweise am Rand von Siedlungen oder entlang von Straßen und Wegen.

Fortpflanzung
Die Schleiereule brütet in Abhängigkeit von Mäuse-Gradationsjahren ab Ende März, meist jedoch erst Anfang Mai. Nach 30 bis 34 Tagen schlüpfen die jungen Eulen aus den länglichen weißen Eiern. Mit 11 bis 14 Tagen öffnen sie ihre Augen und verlassen nach etwa 60 Tagen das Nest. Zweitbruten und gelegentlich auch Drittbruten - je nach Mäusejahr - konnten nachgewiesen werden.

Verbreitung
Die Schleiereule ist in fast allen Regionen der Erde verbreitet (annähernd holarktisch). Im Norden reicht das Verbreitungsgebiet bis zur borealen Zone und nach Süden bis in die Tropen und in Wüstengebiete. In Mitteleuropa ist sie ein verbreiteter Brutvogel tief gelegener, relativ waldarmer Siedlungsgebiete.

 

Bestand
Der europäische Bestand umfasst 110.000 bis 220.000 Brutpaare, wobei Schwerpunkte in Spanien und Frankreich - aber auch in Deutschland - liegen. Hierzulande brüten wieder zwischen 11.000 und 17.000 Paare. Nachdem die Schleiereule in den 70er Jahren als stark gefährdet galt, hat sich ihre Zahl dank gezielter Schutz- und Hilfsmaßnahmen erfreulich positiv entwickelt. Die Wahl zum Vogel des Jahres hatte 1977 eine Welle von Aktivitäten zum Schutz und zur Vermehrung der Schleiereulen ausgelöst, besonders durch die Schaffung von Brutplätzen, aber auch durch Information und Aufklärung der Bevölkerung über Schutzmöglichkeiten vor Ort.

Gefährdung
Die Schleiereule ist in hohem Maße von Bewirtschaftungsformen in der Agrarlandschaft abhängig, mit denen Kleinsäugerbestände in engerem Zusammenhang stehen. Die in den letzten Jahren deutlich gestiegene Anwendung von Rodentiziden (Pestizide gegen Nagetiere) lässt zunehmende Gefährdungen befürchten. In der Vergangenheit sind Brutplätze oftmals durch Abbruch, oder im Zuge von Sanierungsmaßnahmen an Kirchen, Scheunen und Dächern verloren gegangen. 
Quelle: Nabu.de, 10.01.2020